Warum deine Identität deine Gewohnheiten bestimmt

Dr. Barbara Bryce – intuitive Coach

Alles eine Frage des Trainings oder doch nicht?

Wer bist du? Bist du dein Beruf, deine Diplome und Titel? Bist du dein Name? Bist du deine Ausbildung oder deine Tätigkeit? Bist du dein Hobby oder deine Familienkonstellation? Bist du dein Körper, dein Aussehen, dein Geschlecht? Bist du deine Gedanken? 

Bist du das wirklich oder sind das nur Labels? Bestimmen diese Bezeichnungen deine Identität? Wer bist du wirklich, darunter, in dir drin? Und wenn du das bist, was du sagst, welche Gewohnheiten kultivierst du daraus?

Ein Beispiel: Ich behaupte von mir, ich sei sportlich – was aber passiert, wenn ich zwei Wochen nicht trainiere? Fällt es mir leicht, oder nicht leicht, wieder mit dem Training anzufangen, mich zu bewegen? – Relativ leicht, denn ich behaupte von mir ja, ich sei sportlich. Wenn ich mich als unsportlich bezeichnen würde, egal ob es stimmt oder nicht, wäre es viel schwieriger, diese Gewohnheit wieder anzufangen, da sie ja gegen meine Identität, gegen das, was ich behaupte zu sein, „ankämpft“. Spannend, oder?

Deinem Unterbewusstsein ist es egal

So ist es mit ganz vielem. Raucher, die das Rauchen aufhören wollen, fällt es unglaublich schwer, weil das Rauchen Teil ihrer Identität geworden ist. Sie können sich jedoch entscheiden, in einem Moment, Nichtraucher zu sein und somit mit dem Rauchen aufzuhören. Das heisst, zuerst die Identität annehmen und dann folgt die Gewohnheit. Tönt einfach, ist es so?

Ich bin es am herausfinden. Es leuchtet ein, dass da etwas ist, das gewisse Menschen immer wieder in schlechte Gewohnheiten zurückfallen lässt und andere nicht. Es ist auch spannend, dass gewisse Leute nie Geld haben, egal wie viel sie verdienen und andere immer flüssig sind, obwohl sie nicht „auf Rosen gebettet“ sind.

Woher kommt das? Kann ich das Unterbewusstsein umprogrammieren? Kann ich eine Identität annehmen die ich noch nicht HABE?

Ich stelle es mir vor wie eine VISION. Da geht es voll und ganz ums Fühlen, mit allen Sinnen in diesen Zustand eintauchen und diese Vision im Jetzt sinnlich erleben. Kommt mir gerade so vor wie mein Wildswim – das Schwimmen in natürlichen und vorzugsweise (kalten) Gewässern – hat auch etwas Sinnliches und dazu gekommen bin ich dank einer Vision und der Lust darauf, es auszuprobieren – ich habe mich gesehen wie ich das tue, habe gespürt, wie sich das anfühlt und wusste deshalb auch, dass ich das kann. Nächsten Winter biete ich exklusiv einen Workshop an, wo wir genau das tun werden – falls dich das interessiert und du gerne mit dabei wärst, melde dich bei mir!

Trainingssache

Also, ja, ich bin der Überzeugung, dass ganz vieles im Leben Trainingssache ist, aber nicht im Sinne von Leistung und noch mehr Leistung, sondern im Sine von Gewohnheiten üben. Deshalb bin ich auch MUTMACHERIN und deshalb kommt bald mein neues Mut Training heraus. Nicht, weil ich dich von einer Mutprobe zu andern hetzten möchte, nein, das hat Tanja Peters in ihrer Rede bei Gedankentanken sogar als kontraproduktiv bezeichnet, sondern weil es Zeit ist, dass ich mehr Menschen helfe, ihren Mut zu finden und wie Tanja sagt, ihren Mutmuskel zu trainieren.

Ich freue mich darauf!

Dr. Barbara Elisabeth Bryce